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Erstes Marihuana-Haus in New Jersey eröffnet

 

In dem Städtchen Montclair im US-Bundes-Staat New Jersey, wurde das erste Marihuana-Haus eröffnet, in dem Menschen sich ihre Dosis Cannabis abholen können, die ihnen vom Arzt verordnet wurde.

 

Nicht ganz so, wie manche sich das vorstellten, verlief die Eröffnung der ersten Verteilungsstation für Cannabis in New Jersey. Manche dachten offenbar, dass vor der Türe Joints verteilt werden würden. Völlig unspektakulär wurde am 6. Dezember in Montclair, New Jersey das erste „Grünblatt Mitgefühl Zentrum“ eröffnet. Auch neugierige Blicke durch die Fenster waren erfolglos. Die Fensterscheiben sind verdunkelt.

 

Die ersten sechs Patienten, die sich ihre auf Rezept verordnete Dosis Marihuana abholen kamen, waren froh, dass sie nun endlich „aus dem Schatten“ treten können, schreibt die „New York Post“. Seit drei Jahren existiert im US-Bundesstaat New Jersey ein Gesetz, das unter gewissen medizinischen Voraussetzungen an Krebskranke und Schmerzpatienten Cannabis ausgegeben darf. Für solche Menschen sind die Blätter oder Blüten der Cannabis-Pflanze oft das einzige Mittel, um die Tage einigermaßen ruhig überstehen zu können. Laut „New York Post“ verkauft die Klinik drei verschiedene Sorten von Marihuana, die in einem Gewächshaus der Klinikbesitzer gezogen werden. ck

Unicef
Foto: UNICEF/Julia Zimmermann

Weihnachtszeit – Spendenzeit:

Richtig spenden, aber wie?

 

Die Deutschen sind bekannt für ihre Spendenfreundlichkeit. 7 Milliarden Euro sollen es jedes Jahr sein. Doch Vorsicht ist geboten. Auch Spenden will gelernt sein. Was Sie beachten sollten, damit Ihr Geld auch dort ankommt, wofür es gedacht!

 

Rund 600.000 gemeinnützige Vereine und noch einmal 15.000 Stiftungen gibt es in Deutschland, die alle um Spenden bitten. Doch nicht alle sind seriös. Da es in Deutschland keine staatliche Aufsicht für Spenden gibt, ist man auf Vertrauen angewiesen. Es ist mittlerweise schwer, die Spreu vom Weizen zu trennen, und so verrinnen Spendengelder, mit denen die Geldgeber etwas bewirken wollten, oftmals im Apparat der Organisationen.

 

Große Organisationen verbrauchen leider einen großen Anteil der gespendeten Gelder, um sich selbst zu erhalten. Auch wenn diese Organisationen eine Spendenbescheinigung für das Finanzamt ausstellen, will man ja nicht spenden, um den „Wasserkopf“ einer Spendenorganisation zu finanzieren, sondern man möchte direkt helfen. Deshalb spenden Menschen immer häufiger an Organisationen, die sie vorher kennen lernen und deren Projekte sie direkt verfolgen können. Spendengelder an große Organisationen wurden in den vergangenen Jahrzehnten vielfach missbraucht und sind einfach versickert.

 

Die Mitleidsmasche

Viele Organisationen arbeiten mit der Mitleidsmasche. Wer kennt nicht die Fotos mit den großen traurigen Augen eines hungernden afrikanischen Kindes in Zeitungen und Illustrierten. Unter diesem Gesicht steht dann in großen, farbigen Lettern die Kontonummer, auf die man Geld überweisen kann. Das ist nicht seriös, sondern eher primitiv. Mit einigen solcher Organisationen mussten gutgläubige Menschen die Erfahrung machen, dass ihr Geld zu allem möglichen verwendet wurde, jedoch nicht, um diesen Kindern zu helfen, die sie auf den Fotos sehen. Darum ist es besser, man spendet an ein oder zwei Organisationen, die man kennt und lässt sich von der Mitleidsmasche nicht irritieren.

 

Charity ist 19. Jahrhundert und hilft nicht

Wir wissen es längst, doch stirbt sie nicht aus, die gute alte „Charity“. Geld oder Geschenke an Arme und Kranke verteilen, stammt aus dem 19, Jahrhundert. Mit solchen Aktivitäten konnten vor allem adelige Damen ihre Freizeit verbringen und sich als „Wohltäterinnen“ darstellen. Heute gilt da eher die Devise „Gib dem Menschen keinen Fisch, sondern zeige ihm, wie er angeln kann“. Solche und andere Aspekte gilt es zu bedenken, bevor man den Spendenbetrag übergibt. In Zeiten der Globalisierung und des Internets ist es relativ leicht, sich über Organisationen und deren Projekte zu informieren. Man kann sich auch bei dem Deutschen Spendenrat e.V. informieren. Nichts ist nämlich frustrierender, als dass gut gemeinte Spenden nicht dort landen, wo sie eigentlich helfen sollen. Von einer Einzugsermächtigung sollte in jedem Falle abgeraten werden. Man kann jederzeit mit einer Überweisung Geld an Organisationen schicken.

Foto: UNICEF
Foto: UNICEF

Patenschaften

Oft wird damit geworben, dass man eine Einzelpatenschaft für eine bestimmte Person, meist für ein Kind, übernehmen kann. Es kommt dann auch häufig zu einem Briefwechsel, so dass man den Eindruck gewinnen kann, man unterstütze ein ganz bestimmtes Kind. Meist ist dem jedoch nicht so. Mit dem Geld der Patenschaften wird ein gesamtes Projekt unterstützt, zu dem auch dieses bestimmte Kind gehört. Doch sollte man sich vergewissern, für welches Projekt oder welcher Art der Patenschaft man Geld schickt.

 

Die Deutschen gelten als „Spendenweltmeister“ und so wird gerade in der Weihnachtszeit verstärkt um Spenden geworben. Auf den Weihnachtsmärkten und auf den Straßen wird man angesprochen, Spendensammler rappeln mit Blechdosen und zeigen mitleidserregende Fotos. Wer wirklich ernsthaft helfen und spenden will, sollte von dem „Gießkannen-Prinzip“ absehen. Hier und dort ein paar Euro verteilen, das wird kaum einen Effekt haben. Wer sich umschaut und informiert, kann sich vielleicht auch mit Freunden zusammen tun, um einen größeren Betrag für ein bestimmtes Projekt zu spenden, das dann auch erfolgreich durchgeführt werden kann.

ck

Neues zur GEZ-Gebühr. Wer profitiert davon?

 

Im neuen Jahr wird die GEZ-Gebühr „Rundfunkbeitrag“ heißen und jeder muss bezahlen, ob er ein empfangsbereites Gerät im Hause hat oder nicht. Etwa 40 Millionen Haushalte werden per Datenabgleich mit den Einwohnermeldeämtern überprüft und zur Kasse gebeten.

 

17,98 € = ein Preistrick aus dem Supermarkt

Allerdings werden künftig pro Wohnung 17,98 Euro fällig, unabhängig von der Personenzahl, die dort leben. Somit wird mit dem Betrag die Nutzung aller Fernseher, Radios, internetfähiger Computer und Autoradios abgedeckt. Die Haustürkontrolleure werden abgeschafft und „erwischte“ Schwarzseher müssen keine Nachzahlungen leisten. Für Selbständige, die zu Hause arbeiten, wird ihr Arbeitscomputer inklusive sein, doch für das Radio im Geschäftswagen müssen noch mal extra 5,99 Euro monatlich berappt werden.

 

Wohnt Oma im Haus, ist sie fein raus

Eine Verbesserung auch, dass Wohn- oder Lebensgemeinschaften, die bisher mehrfach GEZ-Gebühren bezahlen mussten, nur noch einen einzigen Betrag bezahlen müssen. Auch Großeltern und volljährige Kinder mit Einkommen, die in der Familie leben, brauchen ihre Geräte in ihren Zimmern nicht mehr extra zu bezahlen. Für Zweitwohnsitze muss in Zukunft der gesamte Betrag gezahlt werden.

 

Die GEZ-Gebühren gehen an ARD, ZDF und Deutschlandradio und steigen künftig laut Schätzungen der dapd um jährlich 1,3 bis 1,6 Milliarden Euro. Hoffentlich werden diese Mehreinnahmen nicht für noch mehr Musikantenstadel, Florian Silbereisen oder Carmen Nebel verschleudert.

ck

 

Karikatur: Pascal Kirchmair
Karikatur: Pascal Kirchmair

Strauss-Kahn will sich außergerichtlich mit Zimmermädchen einigen

 

ZEITPUNKT - Aus Medienberichten war zu entnehmen, dass der ehemalige IWF-Chef, Dominique Strauss-Kahn, sich mit dem New Yorker Zimmermädchen, das Vergewaltigungsvorwürfe gegen ihn erhob, außergerichtlich einigen will. Es soll bereits Gespräche zwischen den Anwälten beider Parteien über einen Vergleich gegeben haben. Man spricht von rund 4,6 Millionen Euro.

 

Das Zimmermädchen Nafissato Diallo hatte den Franzosen vor etwa 1,5 Jahren wegen Vergewaltung angezeigt und auf Schadenersatz verklagt. Strauss-Kahn bestreitet die Vorwürfe, will die Sache aber offenbar mit einer außergerichtlichen Einigung aus der Welt schaffen. Laut Medienberichten soll eine Schadenersatz-Zahlung von sechs Millionen US-Dollar im Gespräch sein. Das Geld dafür müsse sich der ehemalige Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF) zur einen Hälfte bei einer Bank, zur anderen Hälfte bei seiner Frau Anne Sinclair leihen, von der er inzwischen getrennt lebt. Angeblich soll die außergerichtliche Einigung am 7. Dezember vor einem Richter unterzeichnet werden.

 

Der einstige Hoffnungsträger der französischen Sozialisten für das Präsidentenamt in Frankreich wurde im Mai 2011 am Flughafen in New York festgenommen. Vorgeworfen wurde ihm versuchte Vergewaltigung und erzwungener Oralverkehr. Auch wenn Zweifel an der Glaubwürdigkeit des Zimmermädchens aufkamen, bleibt die von ihr angestrengte Zivilklage gegen Strauss-Kahn davon unberührt.

JR

Foto: ck
Foto: ck

Türkei: Abschaffung der Schuluniform -

ein Akt der Liberalisierung?

 

Schuluniform in der Türkei soll im kommenden Schuljahr nicht mehr Pflicht sein. Die türkische Regierung will das der Welt als ein Vorgang zur Liberalisierung verkaufen. Doch Kritiker sagen, dahinter stecke ganz etwas anderes: nämlich die Freigabe der Kopftücher an Schulen.

 

Eigentlich sind Schuluniformen eine fortschrittliche Sache. Man kennt sie auch aus den Eliteschulen in England, den USA und Japan, um nur einige zu nennen. Selbst in Deutschland wird hin und wieder laut über einheitliche Kleidung nachgedacht, um so dem Markenwahn und dem Wetteifer mit dem Klamotten an Schulen entgegen zu wirken. In der Türkei gab es bis vor einigen Jahren an allen Schulen einheitliche Kleidung. Schmuck, lange Haare und andere Extravaganzen waren nicht erlaubt. Die Jungs durften die Haare keinen Millimeter über den Ohren oder Hemdkragen tragen, sonst wurden sie nach Hause geschickt. Mädchen mussten ihre langen Haare mindestens zu einem Pferdeschwanz binden.

 

Darüber konnte man diskutieren. Dass 6-jährige Schüler morgens mit einwandfreiem weißen Kragen und gebundener Krawatte erscheinen mussten, der Haarschnitt soldatisch im Zaum gehalten, war Pflicht. Aber welche Wohltat, morgens nicht diskutieren müssen, ob heute dieses oder jenes T-Shirt, dieser oder jener Pulli getragen wird. Da war die Schuluniform, die musste sauber und ordentlich sein, damit war es dann auch gut! Später wurden die Hemden mit den steifen Kragen abgeschafft und es gab Polo- oder T-Shirts, im Winter Sweat-Shirts und dicke Strickjacken. Fast alle waren glücklich mit dieser Lösung.

 

All das soll jetzt abgeschafft werden, zumindest soll es nicht mehr Pflicht sein. So lässt man den Schulen die Freiheit, selbst darüber zu entscheiden, ob Uniform getragen werden soll oder nicht, sofern 60 Prozent der Erziehungsberechtigten dem Beschluss zustimmen. Das Problem, dass Schulen mit Bekleidungsherstellern Kooperationen eingehen und Eltern somit gezwungen wären, diese Uniformen nur in bestimmten Geschäften kaufen könnten, gab es vorher schon. Vor allem bei Uniformen der Privatschulen, die daran nicht schlecht verdienten.

 

Aber warum so plötzlich die Lockerung der Schuluniformen?

Vermutet wird, dass die Lockerung der Bekleidungsvorschriften auch in Richtung ideologische Bekleidung gehen soll. Schon länger wird diskutiert, ob Lehrerinnen oder Schülerinnen nicht auch in öffentlichen Gebäuden, bzw. Schulen ihr religiöses Kopftuch tragen dürften. Dagegen wehrt sich die dem Säkularismus verbundene Mehrheit der Bevölkerung. Zudem sind nicht alle türkischen Bürger Sunniten. So wird Chaos an den Schulen erwartet.

 

Soziale Unterschiede werden deutlich

Schüler der Grundschule gehen in die Stadtteil-Schule, wo sie mit Wohnsitz gemeldet sind. Soziale Unterschiede sind in der Türkei erheblich größer, die Schere zwischen Arm und Reich klafft gewaltig. Wenn nun Schuluniformen abgeschafft werden, treten die wirtschaftlichen Verhältnisse der Eltern deutlich zu Tage. Während wohlhabende Eltern ihre Kinder ausschließlich mit Markenkleidung ausstatten, haben andere Familien bereits Probleme, Schulbücher und Hefte zu kaufen. Da bleibt für schicke Kleidung und besonders für Schuhe mit Labels drauf nicht einmal ein Gedanke. Unschwer sich vorzustellen, wie sich ein Schulbesuch ohne Uniform auf diese Kinder auswirken wird.


Christine Keiner

Deutscher Fußball-Bund soll

50 Millionen Euro an Polizei zahlen

 

Der Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, forderte in einer “n-tv”-Talkshow eine Beteiligung von jährlich 50 Millionen vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) und der Deutschen Fußball-Liga (DFL) für Polizeieinsätze.

 

Man rede hier über Jahresarbeitsleistungen von elf Hundertschaften der Polizei, die deutlich mehr als 100 Millionen Euro allein an Personalkosten ausmache, die bis jetzt nur der Steuerzahler trage, sagte Wendt in der “n-tv”-Sendung “Das Duell”. Und dass das nicht in Ordnung ist, versteht sich von selbst. Die beiden Verbände, DFB und DFL sollten sich zumindest mit 50 Millionen pauschaler Sicherheitsgebühr an diesen Kosten beteiligen, sagte er weiter. Mit über fünf Milliarden Euro Einnahmen, die die DFL in drei Jahren eingenommen habe, sei das sozusagen aus der “Portokasse” zu bezahlen.

 

Die Polizei sei inzwischen an ihrer “absoluten Kapazitätsgrenze” angekommen und wenn noch mehr Polizisten für den Fußball abgezogen werden müssten, könne dies dramatische Folgen für die Sicherheitslage im Land haben, mahnte Wendt. Während bei neun Spielen pro Wochenende der 1. Bundeliga mindestens 2.000 Beamte bundesweit eingesetzt werden mussten, dürfe es während dieser Zeit keine anderen außergewöhnlichen Sicherheitsstörungen geben, da die Polizei dann keine weiteren Reserven zur Verfügung habe.

 

Zunehmende Gewalt in den Stadien

Während der Spiele der vier höchsten deutschen Ligen wurden in der Saison 2010/2011 insgesamt 1223 Personen verletzt, darunter viele Polizisten. Sicherheitsexperten stellten eine kontiniuierliche Steigerung der Aggressivität von Fans fest, und man registriere mit Besorgnis den steigenden Einfluss dieser Kräfte in den Vereinen. Auch der Einsatz der verbotenen Pyrotechnik in den Stadien wird immer wieder beklagt.

 

Viele Gespräche gab es bereits zwischen Bund, Ländern und Vereinen zum Thema “Gewalt in den Stadien”, doch offensichtlich reichen die bisherigen Anstrengungen nicht aus. Diskutiert wird auch immer wieder die Abschaffung der Stehplätze in den Stadien, da sich hier wohl die meisten gewaltbereiten Fans sammeln. Aber mehr, als dass die eventuelle Abschaffung zur Debatte stand, ist noch nicht passiert. ck

Foto: PYK
Foto: PYK

Der Werbefilmpreis 2012 in Frankfurt – fast wie in alten Zeiten

 

Frankfurt/Main-ZeitPunkt! Es ist schon Geschichte, aber Frankfurt war in den siebziger Jahren tatsächlich einmal der Nabel der Werbewelt in Deutschland. Die großen Agenturen und ihre Zuarbeiter hatten ihren Sitz im Frankfurter Westend und mancher Veteran erinnert sich wehmütig an die Absackerabende im Eppstein-Eck und so stadtbekannte Protagonisten wie Alfred Edel.

 

Aber schon in den achtziger Jahren begann die Erosion. Die kleineren Agenturen konnten sich die Westendmieten nicht mehr leisten und wanderten ab ins Frankfurter Nordend oder nach Bornheim. Mit der Wende 1989 begann dann der Exodus nach Berlin. Und so überrascht es nicht, dass fast alle Agenturen, deren Produkte für den Werbefilmpreis 2012 nominiert wurden, ihren Sitz in Berlin haben.

 

Um so mehr darf die Stadt dem Organisator Mark Gläser von Group.IE dankbar sein, dass dieser Event dennoch in Frankfurt stattfand. Dies sah auch der für Wirtschaftsförderung zuständige Stadtrat Markus Frank so, der für die Wiederholung des Ereignisses und für die Branche Unterstützung versprach.

 

Konzentration auf wenige Gewinner und Akteure

Bei der feierlichen Verleihung des Reklamefilmpreises 2012 am 24. November sollten besondere kreative Leistungen bei der Produktion von Werbefilmen in insgesamt 15 Disziplinen gewürdigt werden. 400 Einreichungen sind ins Rennen um die in diesem Jahr erstmals ausgelobte Auszeichnung gegangen. Eine 90-köpfige Jury hat dann die jeweils drei Nominierten in den 15 Disziplinen ausgewählt. Dabei hat ein Auftraggeber (Hornbach) mit seiner Agentur (Heimat aus Berlin) eindeutig die Pole-Position belegt.

 

Der Spot „Jede Veränderung braucht einen Anfang“ war in sieben der Disziplinen nominiert, der Spot „Symphonie“ fünfmal und folgerichtig holte sich die „Veränderung“ dreimal den Preis, u.a. auch als bester Film und Symphony den Preis für Sound-Design. Der Spot „Adidas miCoach“ gewann zu Recht den Preis für das beste Casting. Die Typen und auch die Story waren köstlich, nur der Zusammenhang zum Produkt erschloss sich nicht ganz. Aber gewürdigt wurde ja das Casting. Sehr erfolgreich auch der Spot „Das“ (Agentur Schulz & Friends Berlin), eine Werbung für das Handwerk im Auftrag des DIHT, der Spot setzte sich mehrfach gegen die Konkurrenz durch.

 

Bemerkenswerte Ergebnisse der Workshops und der Nachwuchskräfte aus den Hochschulen

In der Kategorie Hochschul-Reklamefilm gab es drei Teilnehmer, die alle aus der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg kamen. Wir wissen nicht, ob und wie viele Konkurrenten anderer Hochschulen ins Rennen gegangen waren, aber die drei nominierten Spots überzeugten alle gleichermaßen. Die Branche muss aufpassen, denn, wie der Laudator zum Publikum im Saal sagte – „das sind die Leute, die in ein paar Jahren Eure Jobs haben wollen“.

Foto: PYK
Foto: PYK

Im Vorfeld der Preisverleihung war am 23. und 24. November eine Reklamefilmwerkstatt angeboten worden.Das 2tägige Seminar gab interessierten Kreativen die Möglichkeit, alle Phasen einer Werbefilmproduktion zu durchlaufen. Zunächst vermittelten hochkarätige Referenten praxisnahes Fachwissen; anschließend erproben die Teilnehmer in drei Teams ihr frisch erworbenes Wissen an einem konkreten Projekt.

 

Unter Anleitung von Fachleuten sollten sie eigene Spots für den Kunden Schöffel (Wintersportkleidung) realisieren. Was diese Teams, die keineswegs nur aus Fachpersonal bestanden (es gehörten z.B. auch ein Physiker und Schüler dazu) in nur 36 Stunden auf die Beine stellten, war beachtlich. Der Siegerfilm „Eis“ hatte eine überzeugende Idee und war bei der Kürze der Zeit und den begrenzten technischen Möglichkeiten perfekt gelungen. Es ist schade, dass der Vertreterin der Firma Schöffel zur weiteren Verwendung der Filme offensichtlich nicht sehr viel einfiel.

 

Die Branche traf sich, doch viele Gewinner fehlten

Neben Vertretern der Branche und der Politik konnten die Veranstalter auch prominente Filmschaffende für die Preisverleihung gewinnen: So wurden vor den ca. 750 Anwesenden die Trophäen in den Disziplinen Visuelle Effekte, Bester Reklamefilm und Regie von Emmy-Preisträger Sven Martin (PIXOMONDO), Hermann Vaske sowie Guido Heffels (HEIMAT) überreicht.

 

Weitere Laudatoren waren u.a. Wolf Bosse (ARRI Commercial), Joep Beving (MassiveMusic Amsterdam), Prof. Dr. Bernd Kracke (HFG Offenbach). Leider hatten offensichtlich viele der Gewinner nicht mit dem Preis gerechnet oder sie hatten einen zu vollen Terminplan – zur Entgegennahme der Preise mussten immer wieder die Vertreter der Agenturen aufs Podium. Und bei der Konzentration der Preise auf einige wenige Spots gab es da wenig Abwechslung. Hier lässt sich optimieren.

 

Auch bei der Moderation, die Roberto Cappelluti übernommen hatte. Er erledigte seine Aufgabe schon professionell, aber man hatte ihm Susanne Pätzold (Switch / Switch reloaded) als „Werbe-Ikone Verena Pooth“ zur Seite gestellt, die sich mit Pieps-Stimme und dümmlichen Witzen durch den Abend quälen musste. Das hatte nur einmal Pep, dann nämlich, als sich Sabrina Setlur als Laudatorin dazu gesellte (Foto), die der Original-Verona nicht nur im Aussehen weit näher stand, sondern auch in ihren Sprachbeiträgen adäquate Schauspielkunst bewies – aber vielleicht war das ja gar nicht gespielt?

 

PYK

Harry Arendshorst vom Bootsbauer "Arka". (c) TWB, Foto: HS
Harry Arendshorst vom Bootsbauer "Arka". (c) TWB, Foto: HS

Boot & Fun Berlin - Die ganze Welt des Wasser- und Outdoorsports

 

ZEITPUNKT! Die ganze Welt des Wasser- und Outdoorsports versammelt sich in diesen Tagen bei der Messe Berlin. Als eine der führenden Bootsmessen für Binnen- und Küstengewässer sticht die Berliner Bootsmesse in diesem Jahr wieder unter der Flagge der Messe Berlin mit einem neuen Konzept in See.

 

Kombiniert wurde diese Bootsmesse mit dem FUN-Bereich, in dem klassische Wassersportarten wie Surfen, Kiten, Wakeboarden und Tauchen, Longboarden und Stand-Up-Paddeling präsentiert werden. Aufgebaut wurde ein 20 Mal 50 Meter grosses, mit einer Wakeboard-Seilanlage ausgestattetes Wasserbecken, das ideale Bedingungen für Shows und Wettkämpfe bietet. Erstmals finden die Wettkämpfe der WAKE Masters im Rahmen der Boot & Fun Berlin statt. Die besten Wakeboarder Deutschlands haben in actionreichen Shows die Möglichkeit, ihr Können zu zeigen. Am 25. November wird der Contest ausgetragen, nachdem am 24. November die Wakeboard-Elite beim offenen Training zu sehen sein wird. 

(c) TWB, Foto: HS
(c) TWB, Foto: HS

In den Hallen 1 bis 6 werden überwiegend Motorboote gezeigt. Die Anbietervielfalt im Bereich Motorboote und Motoryachten ist einzigartig und die Anzahl der ausgestellten Motorboote wächst, so Werner Mocke, Direktor der Messe Berlin, auch in diesem Jahr wieder. „Wir haben so viele Aussteller aus dem Ausland wie nie und erweitern deshalb die Ausstellungsfläche um 4000 Quadratmeter.“

 

In der Halle 1 unter dem Berliner Funkturm können Interessenten Boote aus zweiter Hand erwerben und in der Klassikerhalle stellen Holzbootbauer und Experten aus Bootswerften ihre Restaurierungsobjekte vor und demonstrieren ihr fachliches Können.

 

Die Charterhalle spiegelt den Trend zum Wassertourismus in Deutschland wieder. Mit 3600 Kilometern schiffbaren Wasserstraßen und rund 5000 Seen ist der Großraum Berlin-Brandenburg ein ideales Gebiet für Wassersportler. Die Nähe zur Ostsee dann ist das Sahnehäubchen für alle, die sich gerne als Wellenbummler betätigen. Die Wassersportregionen zwischen Elbe und Ostsee stellen hier ihre Charter-Reviere vor.

Ein Star unter unter den Klassikern:

Die Tritone von Axel Springer

Riva Tritone von Axel Springer. © TWB, Foto: HS
Riva Tritone von Axel Springer. © TWB, Foto: HS
© TWB, Foto: HS
© TWB, Foto: HS

Der folgende Text ist ein Auszug aus „Riva Tritone – das Buch“, genutzt mit freundlicher Genehmigung des Verlags Authentic Treasures Publications, über dessen Website das 224 Seiten starke Buch auch bestellt werden kann: tritone258.de. Den kompletten Artikel lesen Sie in der Print-Ausgabe des Bootshandel-Magazins (Ausgabe Dezember 2012).

 

1966 wird für viele Westdeutsche der Traum vom Fernsehgerät und vom eigenen Auto Wirklichkeit. Ein VW Käfer ist für 4500 Mark zu haben. Das Wirtschaftswunder blüht. Axel Cäsar Springer hat seinen nach dem Zweiten Weltkrieg in Hamburg gegründeten Verlag zu einem lukrativen Presseimperium ausgebaut.

Der Pressekönig Springer lebt eine Weile schon in Berlin. Der Mittfünfziger pendelt zwischen seiner Hamburger Adresse, dem Ferienhaus auf Sylt, einem Schweizer Domizil in Gstaad und einer repräsentativen Dahlemer Residenz zum Empfang von Geschäftsfreunden in der Wahlheimat.


Springers Mann für alle Fälle, der wenig später zum Geschäftsführer berufene Peter Tamm, bestellt passend zum Springerschen Ufergrundstück auf der Wannsee-Insel Schwanenwerder für seinen Chef ein Boot. Es ist die letzte Tritone mit der Baunummer 258. Sie kostet 47.000 Mark. Fast so viel wie eine Staatskarosse vom Typ Mercedes 600.

 

Die BOOT & FUN Berlin 2012 findet vom 23. bis 28. November 2012 in der Messe Berlin statt. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.boot-berlin.de.

ck

Foto: Bundespräsidialamt
Foto: Bundespräsidialamt

Hat Christian Wulff wieder gelogen?

 

Der frühere Sprecher von Ex-Bundespräsident Christian Wulff, Olaf Glaeseker, wehrt sich! Er scheint sich nicht zum Bauernopfer berufen zu fühlen und sagte jüngst in dem noch laufenden Korruptionsverfahren aus, Christian Wulff habe die Unwahrheit gesagt.

 

Laut „Spiegel“ und „Bild am Sonntag“ soll der langjährige Weggefährte von Christian Wulff in einer 50-seitigen Stellungnahme an die Staatsanwaltschaft Hannover seinen ehemaligen Chef belastet haben. Wulffs ehemaligem Sprecher wird vorgeworfen, er habe sich vom Party-Manager Manfred Schmidt zu Reisen und Urlauben einladen lassen und ihn dafür als Regierungssprecher in Niedersachsen für drei Veranstaltungen des Nord-Süd-Dialogs akquiriert haben. Dadurch soll Schmidt mindestens 871.644 Euro verdient haben. Als Gegenleistung, so heisst es, soll sich der Partykönig spendabel gezeigt und Glaeser im Gegenzug 18 Freiflüge und 17 Urlaube finanziert haben, die Glaeser gemeinsam mit seiner Ehefrau genutzt hat.

 

Von alledem will Wulff nichts gewusst haben. Laut Medienberichten bestreitet Glaeser nicht nur den Vorwurf der Vorteilsnahme. Bei Manfred Schmidt soll es sich um einen guten Freund handeln, und unter Freunden dürfe man sich auch Reisen spendieren. Eine solche Haltung ist aus der Causa Wulff ohnehin hinlänglich bekannt. Doch Glaeseker sagt offenbar auch noch etwas anderes aus: Wulff soll sehr wohl von dessen gesponsorten Urlauben gewusst haben, und vom Urlaubsort aus sogar telefonisch Kontakt mit Glaeseker gehalten haben. Das freundschaftliche Verhältnis zwischen Schmidt und Glaeseker soll nun auch noch die Fernsehmoderation Sabine Christiansen bezeugen. Die nämlich wisse, dass Glaeseker bereits vor seinem Job bei Wulff mit Schmidt befreundet war.

 

Ein Rückblick: „Knödels“ Aufstieg in die Bussi-Bussi-Gesellschaft

„Knödel“ habe man Wulff genannt. Wegen seiner kehligen Stimme. So soll im Reisetagebuch von Frau Glaeseker stehen, dass ihr Mann unter anderem „gerade mit Knödel“ telefoniere. Dieser „Knödel“, ein biederer Aufsteiger in der CDU, hatte eigentlich schon eine große Karriere als Ministerpräsident von Niedersachsen gemacht. Verheiratet und mit zwei Kindern trifft er dann auf Bettina, PR-Beraterin, die eine Delegation des Ministerpräsidenten auf einer Auslandsreise begleitete. Da soll es dann gefunkt haben. So sollen damals schon die Reisen auf Einladungen von Geschäftsleuten wie Maschmeyer begonnen haben, damit die beiden Turteltäubchen sich näher kennenlernen können.

 

2008 trennt Wulff sich von seiner Frau und heiratet Bettina. Das frisch getraute Paar soll die Flitterwochen in einem Haus in der Toskana verbracht haben, das dem Aufsichtsratsvorsitzenden der Hannoveraner Talanx-Versicherungsgesellschaft gehört, die drittgrößte in Deutschland. „Knödel“ muss sich gefühlt haben, wie „Hänschen im Glück“. Nur Geld soll er keins gehabt haben. Journalisten wurden hellhörig, als das Paar ein Haus in Burgwedel kaufte, für das sie einen privaten Kreditvertrag über 500.000 Euro unterschrieben, zu vier Prozent Zinsen und ohne Sicherheiten. Den Kredit soll ihnen eine Dame gegeben haben, deren Gatte, Wulff – als er noch Ministerpräsident war – auf einer China-Reise begleitet haben soll, bei der auch andere Unternehmer mitreisten.

 

Wir sind (waren) Bundespräsident“

Dann wurden die beiden auch noch Bundespräsident! Wer hätte das gedacht? Das Fräulein aus Burgwedel ist jetzt Deutschlands First Lady. Aber dann kommt alles anders. Recherchen zum Thema Hauskauf und Kredit ergeben unangenehme Erkenntnisse. Wulff hält Informationen zurück, gibt ausweichende Antworten – und dann versucht er auch noch, einen Bericht der „Bild-Zeitung“ zu verhindern oder zumindest zu verschieben. Er ist so aufgeregt, dass er diese „Bitte“ auf die Mailbox des „Bild“-Chefredakteurs spricht und dabei wohl nicht nur die Regeln des Anstands vergisst, sondern auch die Regeln der Pressefreiheit und vor allem seine Position als Bundespräsident. Er drohte mit einem „Krieg“ und einem „endgültigen Bruch“.

Was folgte war eine unschöne Hatz, zugegeben! Deutschland hatte seinen Skandal, „Knödel“ verstrickte sich immer mehr in unlogische Erklärungen, schob die Schuld auf andere, opferte seinen Pressesprecher, in den sozialen Medien gab es Wochen lang kein anderes Thema. Aber Wulff trat nicht zurück. Man gewann den Eindruck, er und seine Bettina wollten um jeden Preis Bundespräsident bleiben. Wer zieht auch schon gerne aus Bellevue wieder zurück nach Burgwedel? Aber es half nichts, die Medien zerpflückten ihn.

 

Die Schuld der Kanzlerin

Nur die Kanzlerin hielt noch zu ihm, schließlich hatte sie ihn in dieses Amt gebracht. Sie hat sich gewunden, lobte ihn gar noch, als sein Ende schon in Sichtweite war. Die Kanzlerin hat einen Großteil schuld daran, dass die Affäre Wulff kein Ende nehmen sollte. Aber das war bei Guttenberg auch nicht anders. Wulff musste trotz der Nibelungentreue der Kanzlerin seinen Hut nehmen.

 

Bei seiner Abschiedsrede schien Wulff um Jahre gealtert, hatte stark abgenommen. Bettina jedoch stand in angemessenem Abstand daneben und machte wieder ihr „Ätsch“-Gesicht. Aber dieses Mal in der Lesart: „Wenn Ihr Pressefuzzis glaubt, mich klein zu kriegen…“ Später ließ sie dann ein Buch schreiben und der Rest ist hinlänglich bekannt.

 

Ein Comeback-Versuch steht bevor

Zum doch noch einigermaßen guten Ende darf der Ex-Präsident am kommenden Donnerstag an der Hochschule für jüdische Studien in Heidelberg wieder eine öffentliche Rede halten. Referieren wird er über die „Gesellschaft im Wandel“.

 

Buchtipp zum Thema: "Die Geschichte eines Scheiterns" geschrieben von den beiden Journalisten, Martin Heidemanns und Nikolaus Harbusch, die die Affäre aufdeckten und dafür mit dem "Henri-Nannen-Preis" ausgezeichnet wurden. Verlag: Schwarzkopf&Schwarzkopf, 19.95 Euro.

 

Juliane Roth

 

Madrid wird Sitz

des „World Pride 2017“,

Berlin ist raus

Jedes Jahr reisen Tausende von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender aus aller Welt zu den Gay Pride-Veranstaltungen nach Madrid, das sich eine Woche lang in eine riesige Partymeile verwandelt. Die Straßen des in der Stadtmitte gelegenen Stadtteils Chueca, der sich durch sein offenes und tolerantes Schwulenambiente auszeichnet, füllen sich mit Open-Air-Bars, Terrassen, Livemusik, Aktivitäten und einer bunt gemischten Menschenmenge mit Lust auf viel Spaß. Höhepunkt des Fests ist die Parade „Desfile del Orgullo“ durch die emblematische Gran Vía, begleitet von ausgelassenem Tanz und Musik.

Nun wurde Madrid von 80 Delegierten von Christopher-Street-Day-OrganisatorInnen weltweit auf der Inter Pride Konferenz in Boston einstimmig zum Gastgeber der World Pride 2017 gewählt. Um die Austragung hatten sich neben der spanischen Hauptstadt, die bereits vor 5 Jahren die Euro Pride erfolgreich organisiert hatte, noch Berlin und Sydney beworben. Damit wird Madrid im Jahr 2017 die ingesamt fünfte World Pride der Geschichte austragen. Die ersten World Prides fanden 2000 in der italienischen Hauptstadt Rom und 2006 im israelischen Tel Aviv statt.

www.esmadrid.com/en/gay-madrid

 

HS

Welttoilettentag am 19. November:

Männliche Stückler und weibliche Wickler

(c) zewa soft

 

Mannheim/Zeitpunkt - Wie sieht der typische Falter aus, und was unterscheidet ihn vom Wickler? Wer stückelt und wer knüllt? Anlässlich des Welttoilettentags veröffentlichte „Zewa Soft“ eine aktuelle Umfrage* zum Thema "Faltverhalten der Deutschen". Aus den Ergebnissen lassen sich acht verschiedene Wisch-Typen ableiten.

 

Falter kommen aus dem Osten, Knüller aus dem Norden

Rund 70 Prozent der Deutschen falten ihr Toilettenpapier sorgfältig, bevor sie es benutzen. Die Männer liegen sogar vor den Frauen. Bei den 30- bis 69-Jährigen ist diese Technik besonders beliebt. Der typische Falter hat studiert, ist verheiratet und wohnt vorzugsweise in kleinen bis mittelgroßen Städten. Neben Reißfestigkeit ist ihm beim Kauf des Toilettenpapiers vor allem ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis wichtig. Auch der Knüller ist überwiegend männlich. Er ist im Schnitt zwischen 30 und 49 Jahre alt und versorgt als Besserverdiener eine ganze Familie. Mindestens vier Personen wohnen in seinem Haushalt.

 

Männliche Stückler und weibliche Wickler

Während Senioren ihr Toilettenpapier gerne sorgfältig Blatt für Blatt aufeinander legen, wickeln sich junge Frauen das Papier am liebsten um die Hand. Rund neun Prozent der 50- bis 69-Jährigen stückeln. Dabei legen die tendenziell männlichen Senioren viel Wert auf die Qualität des Papiers. Auch die Umweltverträglichkeit ist ihnen wichtig. Zehn Prozent der Frauen wickeln lieber. Vor allem jene im Alter von 14 bis 29 Jahren. Meist gehen sie noch zur Schule oder studieren. Den jungen Damen ist besonders wichtig, dass das Toilettenpapier günstig ist und seinen Zweck erfüllt.

 

Gleichgültige Frauen und Situationsabhängig faltende Studentinnen

Fast doppelt so vielen Frauen wie Männern ist ihr Faltverhalten egal. Während sechs Prozent der Frauen nicht darauf achten, was sie mit dem Papier machen, sind es bei den Männern nur drei Prozent. Meistens sind es Frauen zwischen 50 und 69 Jahren. Die Qualität des Toilettenpapiers ist den älteren Damen jedoch nicht egal. Mindestens vierlagig soll es sein. Dafür sind sie sogar bereit, mehr Geld auszugeben.

 

Es wird gefaltet, zerknüllt, gestückelt und um die Hand gewickelt: Rund zehn Prozent der Frauen entscheiden sich spontan und situationsabhängig. Allen voran Schülerinnen und Studentinnen im Alter von 14 bis 29 Jahren. Von diesen geben 61 Prozent an, es sei ihnen wichtig, dass das Toilettenpapier hautschonend und samtig weich ist. Drei Prozent legen Wert auf einen zusätzlichen Unterhaltungswert.

 

Eine Seltenheit: Die Minimalisten

Knapp zwei Prozent der Männer geben sich mit einem einzigen Blatt Toilettenpapier zufrieden. 0,2 Prozent der Männer braucht sogar überhaupt kein Papier! Der klassische Minimalist findet sich gleich in zwei Altersgruppen wieder: bei den 14- bis 29-Jährigen, sowie bei den 50- bis 69-Jährigen.

Übersicht über das Faltverhalten der Deutschen:

 

1. Der Falter (66.8 %)

"Ich falte mein Klopapier sorgsam, bevor ich es benutze."

2. Der Spontane (7.7 %)

"Kommt ganz auf die Situation an. Mal falte ich, mal zerknülle ich."

3. Der Knüller (7.4 %)

"Ich zerknülle es. Letztendlich landet es ja sowieso im Abfluss."

4. Der Wickler (7.4 %)

"Ich rolle mein Klopapier mindestens einmal um die Hand."

5. Der Gleichgültige (4.8 %)

"Darauf habe ich noch nie genau geachtet."

6. Der Stückler (4.7 %)

"Ich stückle das Toilettenpapier und lege die Einzelblätter

übereinander bis die Lagen dick genug sind."

7. Der Minimalist (1.0 %)

"Ich benutze ein Blatt Toilettenpapier. Mehr braucht man nicht."

8. Der Natürliche (0.1 %)

"Ich benutze kein Klopapier."

 

*Quelle: Bevölkerungsrepräsentative Umfrage durchgeführt von der Innofact AG im Auftrag von Zewa Soft. Zwischen dem 04.09. und 06.09.2012 wurden 1.037 Männer und Frauen zwischen 14 und 69 Jahren in Deutschland befragt.

 

HS/Zewa Soft

© Plukon Food Group Deutschland
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Neues Tierschutz-Label in den Supermarktregalen
"Vier Pfoten" zeichnet ab sofort tierfreundlicher erzeugtes Fleisch aus / FairMast Hähnchen erhalten Label als erste Marke

 

ZEITPUNKT/Frankfurt: Seit dem 12. November 2012 können Konsumenten im Supermarkt zu tierfreundlicher produziertem Fleisch greifen. Die Tierschutzorganisation "Vier Pfoten" hat in Zusammenarbeit mit führenden Nutztier-Experten der Veterinärmedizinischen Universität Wien, des niederländischen Forschungsinstituts Wageningen, der Universität für Bodenkultur Wien und des Forschungsinstituts für biologischen Landbau Schweiz das internationale „Tierschutz kontrolliert“-Label für Produkte tierischen Ursprungs entwickelt. Die Kriterien des Labels liegen weit über den rechtlichen Vorgaben aller EU-Länder zur konventionellen Nutztierhaltung.

 

1 Stern“ oder „3 Sterne“ für mehr Tierwohl

Wer das mit der Einstiegsstufe „1 Stern“ oder der Premiumstufe „3 Sterne“ ausgezeichnete Fleisch kauft, unterstützt die tierfreundlichere Haltung der Tiere mit mehr Platz, Beschäftigungsmaterial und Tageslicht, kürzeren Transportzeiten und einer Schlachtung ohne Fehlbetäubung. Die Einhaltung der Label-Kriterien wird von einer unabhängigen Kontrollstelle überprüft. Los geht es mit dem Label in Deutschland, weitere europäische Länder wie Österreich und die Schweiz sollen folgen. Die ersten Produkte, die das "Vier Pfoten" Label erhalten, sind mit „1 Stern“ ausgezeichnete Hähnchen der Marke FairMast der Plukon Food Group Deutschland. Sie sind ab kommendem Montag in den Filialen von Kaufland in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen erhältlich. Ab Mitte Januar 2013 wird der Verkauf auf ganz Deutschland ausgeweitet.

© Plukon Food Group Deutschland
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Der Verbraucher hat die Wahl

„Wenn ein Konsument im Supermarkt zu Fleisch greift, hat er ab jetzt die Möglichkeit, sich bewusst für das tierfreundlicher erzeugte Produkt zu entscheiden“, sagt Helmut Dungler, Gründer und Geschäftsführer von "Vier Pfoten". „Natürlich wäre den Tieren am meisten geholfen, wenn die Menschen ihren Fleischkonsum drastisch einschränken oder gänzlich auf pflanzliche Alternativen umstellen“, betont Dungler. „Doch der weltweite Fleischkonsum wird sich laut der UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft bis 2050 verdoppeln.“ Aus diesem Grund setzt sich "Vier Pfoten" dafür ein, die Haltungsbedingungen für Nutztiere Schritt für Schritt zu verbessern. Landwirten, die ihre Ställe nach den Label-Kriterien umbauen wollen, bietet "Vier Pfoten" Beratung an.


Hintergrundinformationen zum „Tierschutz-kontrolliert“-Label

Um möglichst viele Erzeuger und Verbraucher zu erreichen, hat sich "Vier Pfoten" für ein zweistufiges Label-System entschieden. Die „1 Stern“-Auszeichnung stellt eine Zwischenstufe zwischen konventioneller und Bioproduktion dar. Die „3 Sterne“-Premiumauszeichnung wird für besonders artgemäße Tierhaltungen vergeben, die über dem Standard von Biohaltungen liegen. Bei der Entwicklung der Labelkriterien hat "Vier Pfoten" in der zweijährigen Vorbereitungsphase intensiv mit international führenden Nutztier-Experten aus Veterinärmedizin und Agrarwissenschaft zusammengearbeitet.

1 Stern“-Auszeichnung für Masthähnchen

Für Betriebe mit der „1 Stern“-Auszeichnung gilt unter anderem: Anstelle der in der Turbomast üblichen extrem schnell wachsenden Hähnchenrassen (durchschnittliche Tageszunahme 60 Gramm), werden in „Tierschutz kontrollierten“-Betrieben Hähnchenrassen verwendet, die langsamer wachsen (durchschnittliche Tageszunahme maximal 42 Gramm). Dadurch bleiben den Hähnchen gesundheitliche Probleme wie z.B. Bewegungseinschränkungen durch schmerzhafte Veränderungen an den Fußballen und Sprunggelenken, Stoffwechselerkrankungen oder Brustblasen erspart. Die Mastdauer der Tiere beträgt mindestens 56 Tage. Die Hähnchen haben doppelt so viel Platz: statt 22 Tieren pro Quadratmeter, wie dies EU-weit möglich ist, dürfen nur 11 Tiere pro Quadratmeter gehalten werden. Die Hähnchen haben im Stall Strohballen als Beschäftigungsmaterial und zum erhöhten Ruhen. Sie können sich an der frischen Luft in einem überdachten Außenbereich (Wintergarten) bewegen. Die Tiere dürfen nicht mehr als vier Stunden transportiert werden. Nur sichere Verfahren wie die 2-Phasen CO2-Betäubung werden bei der Schlachtung zugelassen, um eine Fehlbetäubung auszuschließen. Bei den unabhängigen Kontrollen wird nicht nur der Stall kontrolliert, sondern auch das Wohlbefinden und die Gesundheit der Tiere. Hierzu werden die Tiere nach einer festen Checkliste auf ihr Verhalten und ihren Gesundheitszustand hin geprüft. Sogenannte tierbezogene Kriterien, die nach dem EU-„Welfare Quality“-System wissenschaftlich entwickelt wurden, machen mögliche Fehler im Management deutlich. Auch Transportzeiten und Schlachthöfe werden regelmäßig kontrolliert.


3 Sterne“-Auszeichnung für Masthähnchen
Zusätzlich zu den Kriterien für die „1 Sterne“-Auszeichnung gelten unter anderem: Die Tiere können sich in einem Grünauslauf im Freien bewegen und haben dort viel Platz – nämlich mindestens vier Quadratmeter pro Tier. Der Auslauf muss zu mindestens 50 Prozent bewachsen sein und ausreichend Unterschlupfmöglichkeiten für die Tiere bieten. Die maximale durchschnittliche Tageszunahme beträgt 35 Gramm. Höchstens 10 Tiere dürfen pro Quadratmeter Stallfläche gehalten werden. Zusätzlich zu Strohballen stehen den Hähnchen Sitzstangen oder erhöhte Ebenen im Stall zur Verfügung. 

 

HS/Vier Pfoten

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Achtung Putzfimmel!

Eine Glosse zum „Weltputztag“ am 2. November


Alles begann in meiner Jugend!“ So beginnen Geschichten von Menschen, die etwas zu beichten haben oder in die Psychiatrie eingewiesen wurden. Mein Verhältnis zum Putzen begann ebenfalls hier und zwar mit einer Mutter, von der mein Vater behauptete, wenn er nachts aufstehe, um zur Toilette zu gehen, sei sein Bett schon wieder gemacht, wenn er zurück komme.


Unschwer sich vorzustellen, wie sauber, nahezu keimfrei und aufgeräumt unser Haus immer war. Das kleinste Vergehen, „Wohnspuren“ oder Spuren eines menschlichen Lebens an sich zu hinterlassen, wurde meist mit strengen Rügen und Strafputzen geahndet. Falls die Wäsche im Schrank nicht zumindest zentimetergenau übereinander saß, konnte es passieren, dass man nach der Schule den gesamten Inhalt des Kleiderschranks auf dem Boden wieder fand, um ihn dann wieder so einzusetzen, wie es das Augenmaß der Hausfrau verlangte. Das durchzuhalten, war für jemanden wie mich, der das heute noch nicht schafft, ein Ding der Unmöglichkeit. So kam es, dass ich mich frühzeitig von dannen machte, um mein junges Leben in der nächsten Großstadt ohne Putz- und Aufräumtyrannei weiter zu führen. Und weil alles dem Auge des Betrachters unterliegt, kam es, wie es kommen musste: In den WGs, in denen ich dann später lebte, wurde immer ich zum Putzteufel ausgeguckt und war fortan zuständig für Bad und Küche, weil die mir immer zu schmuddelig waren. Ich selbst betrachtete mich weiterhin als lässig und nicht besonders putz- und schon gar nicht aufräumbegabt. Der Komplex saß tief!


Türkische Putzteufel sind die schlimmsten

Aber das Leben hielt noch Schlimmeres für mich bereit. Durch einen Schicksalsschlag, dessen Ursache zu einer anderen Kategorie der geistigen Verwirrung zählt, bekam das bis dato nebensächliche Putzen und Aufräumen, Kochen, Spülen – gemeinhin als Haushaltsführung bekannt – für mich eine völlig andere Dimension. Herausgefallen aus meinem bisherigen lockeren Frankfurter Leben fand ich mich plötzlich als berufstätige Mutter eines Kleinkindes mit Mann in einer recht großflächigen Behausung in einem Land wieder, von dem man nur fälschlicherweise annimmt, es gebe ein sogenanntes laissez faire. Mitnichten!


Abgesehen von den noch immer üblichen „Salons“, den Empfangszimmern für Gäste, die außerhalb von Gast-Besuchen von Familienmitgliedern nicht betreten werden dürfen, ist eine sogenannte moderne türkische Wohnung ein Hort von Sterilität und unantastbaren Dekorationsgegenständen. Hier und in der gesamten Wohnung muss man vom Boden essen können, auch wenn die Menschen Tische, Stühle und Teller besitzen, und sie auch benutzen.

Mit einem gemütlichen und bewohnten WOHNzimmer konnte ich da leider nicht punkten. Dafür hat man einen kleinen Raum, in dem allabendlich sämtliche Familienmitglieder dicht beieinander sitzen. Das „Sitz-Zimmer“. Das wiederum wird von Gästen niemals betreten und Kinder gehören ins Kinderzimmer und Hunde schon überhaupt nicht ins Haus.


Ich aber hatte ein Kind, das als seinen Hauptaufenthaltsort das Wohnzimmer betrachtete und der Hund war immer dort, wo das Kind war. Unschwer vorzustellen, dass dieses bewohnte Wohnzimmer aussah, wie ein Ort, an dem man wohnt! Als mein Sohn im Wohnzimmer auch noch ein Zelt aufschlug, dort eine Leihbücherei einrichtete und jedem Gast ein Buch gegen eine Gebühr anpries, war man nur begrenzt belustigt. Diese Leihbücherei war ziemlich lange in Betrieb… Um nicht noch ausschweifender zu werden, sei hier nur so viel gesagt, dass ich aufgrund meiner ausländischen Wohngewohnheiten nicht unbedingt hoch angesehen war bei den Verwandten, die dann schon mal zu Besuch kamen. Dass sie dafür ein schönes Gästezimmer zur Verfügung hatten und nicht, wie oft üblich, auch noch in dem „Sitz-Zimmer“ schlafen mussten, spielte nur eine untergeordnete Rolle.


Mit einer Putzfrau hatte ich es auch versucht, aber das ging nicht lange gut. „Anständige“ türkische Putzfrauen kommen mit einem guten Mittelklassewagen vorgefahren und sind eigentlich eher als jemand zu verstehen, der saubere Wohnungen in Augenschein nimmt, um dann sozusagen der Sauberkeit den letzten und hervorragenden Glanz zu verpassen. Außerdem fühlten sich meine Männer durch die Anwesenheit eines solchen „Feldwebels“ unangemessen gestört, und als sie sich daran machte, mir Anweisungen zu geben, wie mein Arbeitszimmer auszusehen habe, blieb nur noch die Kündigung! Aber ach, ich hatte die Rechnung ohne die türkischen weiblichen Verwandten gemacht, von denen jede einen solchen „Feldwebel“ im Hause hatte, oft sogar täglich. Und so kam es, dass ich einem wahren Putzterror unterlegen war, es nie aber nie zu Lob und Anerkennung brachte.


Nach dieser Art Rosskur bin ich zwar noch immer keine Leuchte in Ordnung, aber in Sauberkeit, da macht mir so schnell niemand was vor. Meine deutschen Freundinnen unterstellen mir einen Putztick, von dem ich mich aber schon wieder erhole. Da bin ich anpassungsfähig!


Zu meiner Freude entdeckte ich auf der Putzfimmel-Statistik, dass deutsche Frauen im Schnitt weniger als 5 Stunden pro Woche putzen - das lässt hoffen. Am nächsten Weltputztag dann ehren wir all diejenigen, denen eine Heilung vom Putzfimmel gelungen ist!


Christine Keiner

 

In Antalya müssen 2290 Frauen vor Gewalt in der

 

Familie beschützt werden

 

In der Region des südtürkischen Urlaubsortes Antalya stehen 2290 Frauen unter staatlichem Schutz vor Gewalt in ihrer nächsten Umgebung. Diese Frauen wurden nach dem Paragraphen 6284 des Gesetzes zum Schutz der Familie und zur Verhinderung von Gewalt gegen Frauen unter Schutz gestellt. Das mache in etwa die Hälfte der 6000 Polizeibeamten aus, die in der Region Dienst tun, war aus der lokalen Presse zu erfahren.

 

Von den 19 Provinzen, die zu Antalya gehören, gebe es nur eine einzige, in der keine Frau von staatlichen Institutionen beschützt werden müsse, hieß es weiter. “In den vergangenen sechs Jahren nahm die Gewalt gegen Frauen stark zu. Wenn unsere Frauen durch eigene Arbeit und Geld etwas unabhängiger sein könnten, würde das in diesem Ausmaß nicht vorkommen”, wurde die Vorsitzende des Vereins für Frauenberatung, Dr. Gürsel Öztunali Kayir zitiert. (…) “Meist werden die Frauen sechs Monate lang unter Schutz gestellt, was jedoch nicht ausreicht, damit sie sich finanziell und auch psychisch auf eine Lebenssituation einstellen können”. Es sei schon vorgekommen, dass Frauen nach Ablauf dieser Zeit noch weiter um Schutz baten, diesen aber nicht bekommen konnten und dann ums Leben kamen, wird Prof. Kayir weiter zitiert.

 

ck


Quelle: Alanya Adres 9.11.2012

Lady Gaga spendet 1 Million Dollar für Hurrikan -Opfer

 

Wenn New York nicht wäre – die Lower East Side, Harlem, die Bronx und Brooklyn – wäre ich nicht die Frau oder Künstlerin, die ich heute bin“. Das gab der 26-jährige Popstar bekannt.

Laut dem Originalzitat, das in der amerikanischen Presse veröffentlicht wurde, schrieb Lady Gaga: „Heute übergebe ich 1 Million Dollar an New York und das amerikanische Rote Kreuz als Hilfe für Hurrikan-Opfer. Wenn NYC nicht wäre, die Lower Eastside, Harlem, die Bronx und Brooklyn, dann wäre ich nicht die Frau oder Künstlerin, die ich heute bin.

New York ist eine ununterbrochene Ambition, um erfolgreich zu sein, ein Laufwerk, ein Ort, wo es ein natürliches Streben nach Vielfalt durch Mitgefühl gibt. Bitte akzeptieren Sie dieses Geschenk in meinem und im Namen meiner Eltern, Joe und Cynthia und meiner Schwester Natali mit unserem tiefsten Dank an New York, dass wir hier aufwachsen durften. Danke für die Hilfe, meinen Geist aufzubauen. Nun werde ich helfen,den Ihren wieder aufzubauen. Mit freundlichen Grüßen, Lady Gaga und The Germanottas.“

Mehr als hundert Menschen sind durch den Hurrikan „Sandy“ ums Leben gekommen, Tausende sind noch immer ohne Stromversorgung. Am Mittwoch, 7. November, traf erneut ein Sturm auf die Region nahe New York. Auch die Voraussage des Wetterdienstes hört sich nicht gut an: starke Winde, Schnee und Regen seien zu erwarten, hieß es. Flüge nach New York, Philadelphia und Boston wurden bereits gestrichen.

ck

Markus Lanz, Atze Schröder, Halle Berry, Tom Hanks, Oliver Welke © ZDF/Sascha Baumann
Markus Lanz, Atze Schröder, Halle Berry, Tom Hanks, Oliver Welke © ZDF/Sascha Baumann

 

Wetten, dass..?“:

 

Atze Schröder in Rosarot

 

Zuerst hieß es, Cindy von Marzahn könne wegen eines Bandscheibenvorfalls nicht bei „Wetten dass..?“ am vergangenen Samstag auftreten. Nun wurden Gerüchte laut, dass ihr der Auftritt von RTL verboten worden sei. Atze Schröder sprang ein – in einem rosafarbenen Jogginganzug!

Wie „Bild am Sonntag“ berichtet, ist von „einer tiefgreifenden Verstimmung zwischen ZDF und der privaten RTL-Konkurrenz“ die Rede. RTL sei erzürnt, weil der Auftritt der Berlinerin bei Markus Lanz` Premiere im vergangenen Monat fast parallel zu der Comedy-Show „Cindy aus Marzahn & die Jungen Wilden“ bei RTL gesendet wurde.

 

Wetten, dass..?“ - Atze Schröder mit Blümchen im Haar


Das Schlimmste muss wohl für Atze Schröder gewesen sein, dass er im rosafarbenen Jogginganzug und mit Blümchen im Haar auf Halle Berry traf. Er habe sich schon immer gewünscht, sie zu treffen, aber nicht in einem solchen Aufzug. Auch wenn sein Auftritt nur ein „Aushilfs-Job“ war, werden sich seine Chancen bei dem schönen Hollywoodstar nicht gerade vervielfacht haben. Das Leben eines Comedians kann manchmal ganz schön ungerecht sein!

Cindy aus Marzahn wird bei der nächsten „Wetten, dass..?“-Show wieder dabei sein, denn ihre Sendung bei RTL wurde am vergangenen Samstag zum letzten Mal ausgestrahlt.

 

Zehn-Millionen-Hürde genommen


Markus Lanz konnte mit seiner zweiten „Wetten, dass..?“-Sendung fast an den Quotenerfolg der ersten anknüpfen. 10.74 Millionen Zuschauer sahen die ZDF-Show mit Stars wie Halle Berry, Tom Hanks und Robbie Williams. Er konnte also die angesetzte Zehn-Millionen-Grenze, die als Erfolgshürde markiert wurde, nehmen, während „Das Supertalent“ auf RTL mit Thomas Gottschalk, Dieter Bohlen und Michelle Hunziker mit 4,5 Millionen weit hinter dem ZDF-Lagerfeuer blieben.

 

ck

 

Markus Lanz, Atze Schröder, Halle Berry - © ZDF/Sascha Baumann
Markus Lanz, Atze Schröder, Halle Berry - © ZDF/Sascha Baumann

Weltuntergang am 21. Dezember:

Sex ist der letzte Wunsch der Deutschen


Der Countdown läuft: Behält die Prophezeiung recht, geht laut Maya-Kalender am 21. Dezember 2012 die Welt unter. Nicht mehr viel Zeit also, die 1000 Dinge zu erleben, die man im Leben unbedingt gemacht haben sollte. Zum Glück sind sich hierzulande die Geschlechter erstaunlich einig, wenn es um die Prioritäten geht: Sowohl Männer (42 Prozent) als auch Frauen (21 Prozent) wünschen sich vor allem eines, bevor das letzte Stündlein geschlagen hat: Sex. Und das am besten gleich zu Dritt, denn Männer (35 Prozent) und Frauen (27 Prozent) wollen vor der Apokalypse am liebsten noch einen wilden Dreier. Das ergab die aktuelle Umfrage unter 2000 Mitgliedern des größten deutschsprachigen Seitensprungportals FirstAffair.de.

Mit wem wollen die Deutschen am liebsten ins Bett, bevor die Welt untergeht? Eine Frage, an der sich die Geister scheiden. Während die Herren der Schöpfung ihren letzten Höhepunkt lieber bei einer heißen Fremden suchen (31 Prozent), gibt das schöne Geschlecht dem festen Partner den Vorzug (26 Prozent). Was die Geschlechter hingegen eint, ist ein Hauch von Nostalgie: Mehr als 14 Prozent der Befragten sehnen sich nach Sex mit dem Ex-Partner vor dem Ende der Welt.


Barbara Schöneberger heißbegehrt für ein letztes Stelldichein


Als "erotische Henkersmahlzeit" einen Prominenten vernaschen - für 11 Prozent der Befragten ein absolutes Muss. Hierbei ist Barbara Schöneberger für die Herren die erste Wahl, gefolgt von den US-amerikanischen Schauspielerinnen Jessica Alba (Platz zwei) und Angelina Jolie (Platz 3). Die Damen bevorzugen hingegen ausschließlich Hollywood-Stars, sodass sie sich am liebsten Johnny Depp (Platz eins), Hugh Jackman (Platz zwei) und George Clooney (Platz drei) für ein finales Lustspiel hingeben würden.

Quelle: www.FirstAffair.de

TESTPHASE
BEENDET!

 

Wir werden in wenigen Tagen mit einem veränderten Layout so richtig loslegen. Neue Funktionen, schneller Zugriff auf einzelne Artikel und eine Rundum-Erneuerung werden ZEITPUNKT-MAGAZIN noch attraktiver machen. 


Der bisherige Erfolg unseres Magazins hat uns ermutigt und bestätigt, auf diesem Wege weiterzumachen. Auf unserem YouTube-Kanal "zeitpunktplus" wird sich nichts ändern.


Sollten wir in den nächsten Tagen nicht sofort auf Ihre Mails antworten, dann liegt es am Wechsel des Providers. Wir melden uns auf jeden Fall.


Für eilige Mails: travelwords.berlin@gmail.com


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Tel.: +49(0)30

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