WIRTSCHAFT

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Foto: Bundesbank
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Bankenrettungs-Fonds:

25 Milliarden Euro Verlust

 

Auch in diesem Jahr beläuft sich Medienberichten zufolge das Defizit des Bankenrettungs-Fonds (SoFFin) auf rund drei Milliarden Euro – zu Lasten der Steuerzahler.

 

Nach einem Bericht der “Bild-Zeitung” sollen vor allem neue Abschreibungen der Westdeutschen Landesbank (WestLB) zu dem Milliardenverlust geführt haben. Nach einem ausgewiesenen Verlust im vergangenen Jahr von mehr als 13 Milliarden Euro belaufen sich nun offenbar die Verluste des staatlichen Sonderfonds zur Finanzmarktstabilisierung (SoFFin) seit seiner Gründung Ende 2008 auf etwa 25 Milliarden Euro. Mit Hilfe des SoFFin wurden unter anderem die Hypo Real Estate und die Commerzbank gerettet.

 

Der SoFFin soll Garantien in Höhe von 400 Milliarden Euro Kredite an Banken gewähren können, wenn diese in eine Notlage geraten sind. Erstmalig wurde dieser Fonds nach dem Zusammenbruch der US-Investmentbank Lehman Brothers im letzten Quartal 2008 gegründet und mit einer Bürgschaft von 480 Milliarden Euro ausgestattet. Im November 2012 beschloss der Bundestag die Verlängerung um weitere zwei Jahre. Doch sollen künftig die Banken selbst für die Fehlentwicklungen haften und nicht mehr die Steuerzahler. Deshalb soll 2015 ein europäischer Rettungsfonds in Kraft treten. ck

 

Die verlogene Debatte um steigende Strompreise


WindEnergie-Verbandspräsident Hermann Albers übt auch scharfe Kritik auch an den Netzwerkbetreibern

 

ZEITPUNKT - Die Debatte um steigende Strompreise "wird in weiten Teilen mit viel Hysterie, oft unsachlich und manchmal sogar sehr verlogen geführt", kritisiert Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands WindEnergie im Interview mit PREMIUS TEST-MAGAZIN (Ausgabe 4.12, EVT: 06. Dezember 2012). So sei die für 2013 geplante Erhöhung der Umlage zur Stärkung der erneuerbaren Energien (EEG-Umlage) zu einem Großteil nicht auf die Erneuerbaren zurückzuführen. Schuld sei vielmehr vor allem die zunehmende Befreiung der energieintensiven Industrie von dieser Umlage. In der Preisdebatte würden die positiven Effekte der erneuerbaren Energien oft ausgeblendet: "So etwa hat die verstärkte Einspeisung von Strom aus Wind, Sonne und Co. zu einem enormen Preisrückgang an den Börsen geführt. Der wird von den Energieversorgern nur bisher nicht an die Haushaltskunden weitergegeben", erklärt Albers.

Hermann Albers. © BWE
Hermann Albers. © BWE

Kritik übt Albers auch an den Netzwerkbetreibern. Sie seien nicht hinreichend auf die Energiewende vorbereitet: "Der Netzausbau hinkt seit Jahren hinterher. Hier muss endlich etwas passieren." Seien die Netzbetreiber nicht in der Lage, den Netzausbau zu stemmen, "muss man über Alternativen nachdenken." Wenig Fingerspitzengefühl attestiert der Verbandspräsident den Netzbetreibern zudem im Umgang mit Anwohnern, die gegen den Leitungsausbau protestieren. "Wir haben diese Debatten seit 30 Jahren und wissen, wie man die Menschen vor Ort mitnimmt. Beteiligung ist ein Weg. Das müssen die Netzbetreiber erst noch lernen."

 

Foto: cleanvertec
Foto: cleanvertec

Energiewende –

Ist der Nachtspeicherofen die Lösung?

 

Die Zwischenlagerung der Energie, vor allem aus der Windkraft, bereitet zur Zeit noch große Sorgen und macht die Energiewende zu einer Farce. Stromversorger suchen verzweifelt nach Möglichkeiten, um die schwankende Menge von Ökostrom aufzunehmen. Hier soll der Nachtspeicherofen helfen.

 

2011 mussten dreimal so viele Windräder zwangsweise stillstehen. Die von ihnen produzierte Energie kann weder abtransportiert noch zwischengelagert werden, und so gingen laut Windenergieverband 407 Gigastunden Strom verloren. Eine Menge, mit der eine Stadt von 100.000 Haushalten 15 Monate hätten versorgt werden können.

 

1.4 Millionen vorhandene Nachtspeicheröfen nutzen

Zumindest der Energieversorger RWE will die noch vorhandenen 1,4 Millionen Elektroheizungen in Wohnungen dazu nutzen, um Milliardeninvestitionen zu vermeiden. Die Verbraucher sollen ihre Heizöfen mit einer ausgefeilten Steuerelektronik nachrüsten, die flexibel auf Temperatur- und Strompreissignale reagiert. So soll zu nicht festgelegten Zeiten Strom nachgeladen werden können. Will heißen: Diese Systeme sollen die teils starken Preisschwankungen bei der sogenannten Regelenergie, die je nach Bedarf im Netz zu- und abgeschaltet wird, auffangen. Wenn gerade Strom billig ist, sollen die Geräte laden, ist er teuer, sollen sie abschalten. Auf diese Weise will RWE den Heizstrom zehn Prozent unter dem normalen Nachtspeichertarif anbieten. Erfahrungen aus Dänemark zeigen, wie man Haushalte elektrisch mit Windstrom beheizt. Dort erhielten die Netzbetreiber die Möglichkeit, die Stromnachfrage zu steuern, schreibt die „Financial Times Deutschland“.

 

Andere Stromanbieter wie Eon oder Vattenfall halten nicht viel von dieser Idee. Sie wollen Strom als Wärme nutzen. Vattenfall wolle einen gigantischen, mit Windenergie betriebenen Tauchsieder in einen Wasserspeicher seines Hamburger Fernwärmenetzes einbauen, heißt es.

JR

 

Unternehmen gaben 2010 insgesamt

24 Milliarden Euro

für den Umweltschutz aus

 

ZEITPUNKT/WIESBADEN – Im Jahr 2010 gaben die Unternehmen des Produzierenden Gewerbes (ohne Baugewerbe) insgesamt rund 24 Milliarden Euro für den Umweltschutz aus. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, entfielen davon 6 Milliarden Euro auf Investitionskosten in Sachanlagen für den Umweltschutz und 17,8 Milliarden Euro auf laufende Umweltschutzausgaben.

 

Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Umweltschutzinvestitionen der Unternehmen um 7,6 % (2009: 5,6 Milliarden Euro) an. Der Anteil der Investitionsausgaben für den Umweltschutz an den gesamten Investitionen der Unternehmen in Sachanlagen belief sich im Jahr 2010 auf 9 %. Zu den Umweltschutzinvestitionen zählen diejenigen, die eine Verringerung oder Vermeidung von schädlichen Emissionen in die Umwelt bewirken beziehungsweise den Einsatz von Ressourcen reduzieren. Nach Wirtschaftszweigen betrachtet entfielen im Jahr 2010 mehr als 50 % der Umweltschutzinvestitionen auf Unternehmen zur Abwasserentsorgung (1,7 Milliarden Euro) und Energieversorgung (1,5 Milliarden Euro).

 

17,8 Milliarden Euro tätigten die Unternehmen an laufenden Aufwendungen für den Umweltschutz. Dabei wendeten Sie 13,0 Milliarden Euro für den Betrieb und die Wartung von Umweltschutzanlagen, wie zum Beispiel Entsorgungs-, Klär- und Luftfilteranlagen auf. 4,7 Milliarden Euro entfielen auf weitere

Umweltschutzmaßnahmen. Diese umfassen beispielsweise Beiträge für die Entsorgungsleistungen durch private Drittfirmen, Aufwendungen für Analysen, Forschungen und Beschäftigung von Umweltschutzbeauftragten in Unternehmen aber auch kommunale Abfall- und Abwassergebühren.

 

Nach einzelnen Wirtschaftsbereichen betrachtet fielen die höchsten laufenden Kosten für den Umweltschutz bei Firmen zur Abwasserentsorgung (3,3 Milliarden Euro) und zur Abfallentsorgung und -behandlung (3,0 Milliarden Euro) an. Dem folgten die Bereiche Energieversorgung (2,6 Milliarden Euro), Chemische Industrie (1,8 Milliarden Euro) und Metallerzeugung und -bearbeitung (1,4 Milliarden Euro).   

Foto. Bundesbank
Foto. Bundesbank

Türkisches Gold

gegen iranisches Gas

 

Der US-Kongress fordert, dass der Handel Gold gegen Gas zwischen der Türkei und dem Iran eingestellt werden solle, schreibt das „wallstreetjournal.de“. Die USA glaube, dass im Gegenzug für das Gold Erdgas exportiert wird und auf diesem Weg die Sanktionen des Westens umgangen werden.

 

Türkische Goldexporte auf hohem Niveau

Da laut veröffentlichten Daten die Goldexporte der Türkei im Oktober offenbar weiterhin auf einem hohen Niveau blieben, deute alles darauf hin, dass Ankara weiterhin mit Gold iranisches Gas bezahle, hieß es in dem Bericht. Die Goldexporte sollen sich gegenüber dem Vorjahr um das vierzehnfache, nämlich auf zwölf Milliarden erhöht haben. Die Türkei habe in der vergangenen Woche zugegeben, dass diese Goldexporte mit den Einfuhren von Erdgas aus dem Iran zusammenhängen.

 

Aufgrund der Sanktionen des Westens gegen das iranische nukleare Waffenprogramm wurde Teheran im November vom weltweiten Überweisungssystem Swift abgekoppelt und kann somit keine internationalen Transaktionen mehr vornehmen. Die Türkei ist auf Energiezulieferungen angewiesen und bezieht 51 Prozent ihres Öl- und etwa 18 Prozent ihres Erdgasbedarfs aus dem Iran. Sie zahlt ihre Einfuhren in der eigenen Währung, also mit türkischer Lira, Zahlungen mit Dollar oder Euro wurden von der USA und der Europäischen Union verboten. Die türkische Lira taugt zwar nur begrenzt für Einkäufe auf dem internationalen Markt, aber ist gut, um damit türkisches Gold zu bezahlen.

 

Mit diesem Handel schöne die Türkei außerdem ihre Wirtschaftsdaten, wird Atilla Yesilada von „Global Source Partners“ in Istanbul im „wallstreetjournal.de“ zitiert. Man sehe zwar erst einmal für Anleger attraktiver aus, aber weder machten diese Geschäfte die Türken reicher noch schaffe man damit Arbeitsplätze. Wenn die Goldexporte gestoppt würden, könnte sich das Bilanzdefizit zum Ende des Jahres wieder vergrößern.

JR

Brennende Textilfabriken in Bangladesch:

Tote klagen Unternehmen und Bundesregierung an

Uwe Kekeritz (MdB, Grüne)/Zeitpunkt: Für die vielen Toten bei den Bränden in Textilfabriken in Bangladesch sind auch deutsche und europäische Unternehmen verantwortlich. Höherer Brandschutz kostet Geld, doch deutsche und europäische Konzerne sind nicht bereit, mehr für die Produkte zu zahlen. Wer weniger als 1,50 Euro pro T-Shirt zahlt, nimmt ausbeuterische Löhne, miserable Arbeitsbedingungen und mangelnde Sicherheitsbedingungen billigend in Kauf. Wer akzeptiert, dass in den Fabriken von Zulieferern Kabel offen liegen und Fluchtwege verstellt sind, provoziert Brände und Katastrophen wie die in Bangladesch.

Die Kanzlerin trägt eine indirekte Mitschuld
Auch die Bundesregierung verweigert sich ihrer Verantwortung. Seit Oktober 2011 liegen umfangreiche Vorschläge der EU-Kommission vor, die auf mehr verpflichtende Standards und Offenlegungspflichten für transnational agierende Unternehmen drängen. Angela Merkel und Ursula von der Leyen blockieren eine europäische und deutsche Umsetzung. Sie bauen weiter ausschließlich auf Freiwilligkeit - die verheerenden Konsequenzen wurden uns gerade vor Augen geführt.

Der Brand in einer Textilfabrik in Bangladesch am Samstag, ist kein Einzelfall. Fast schon regelmäßig hören wir von Bränden, erst heute Morgen brannte es in einer weiteren Fabrik in Dhaka und im September kamen in Pakistan durch einen Brand über 300 Näherinnen und Näher ums Leben. Laut der ,,Kampagne für saubere Kleidung" sind in Bangladesch in den vergangenen Jahren circa 500 Menschen bei Bränden ums Leben gekommen.

,,Kampagne für saubere Kleidung" teilt mit:

Das Unternehmen Ali Enterprises in Karachi, bei dessen Brand letzte Woche fast 300 Menschen starben, hat Jeans für den Billigeinzelhändler "KIK" produziert. Ungefähr 650 Beschäftigte arbeiteten in der Fabrik als letzten Dienstag das Feuer ausbrach. Verschlossene Notausgänge, vergitterte Fenster und versperrte Treppenhäuser führten dazu, dass fast die Hälfte der ArbeiterInnen starb. Weitere verletzten sich, als sie vom obersten Stockwerk des Gebäudes sprangen.

 

Die Fabrik war nicht offiziell registriert, und es hatten keine Gebäudeprüfungen oder Regierungsinspektionen stattgefunden. Die Eigentümer der Fabrik sind des Mordes angeklagt worden. Die „National Trade Union Federation“ aus Pakistan ruft die Behörden dazu auf, "KIK" und alle anderen Käufer, die in der Fabrik produzieren ließen, wegen strafbarer Fahrlässigkeit anzuklagen. Die Kampagne für Saubere Kleidung/Clean Clothes Campaign ist entsetzt und empört darüber, dass "KIK" in seinen Zulieferfabriken die Sicherheit der Beschäftigten nicht garantieren konnte.

 

Die am Samstag abgebrannte Fabrik gehört nach Aussagen der Kampagne zu einer Unternehmenskette, bei der unter anderem „Walmart“, „Ikea“, „Carrefour“, "KIK", „NKD“ und „C&A“ produzieren lassen.

HS

 

Foto: Bundesregierung.de
Foto: Bundesregierung.de

Volkswagen will Rekordsumme

von 50 Milliarden Euro investieren

 

Wie aus Medienberichten zu erfahren war, will der VW-Konzern bis 2018 größter Autobauer der Welt werden und zehn Millionen Autos im Jahr verkaufen. 2011 wurden immerhin bereits 8,36 Millionen Volkswagen-Autos verkauft.

So habe der Aufsichtsrat des Volkswagen-Koinzerns am vergangenen Freitag in Wolfsburg ein Programm von 50,2 Milliarden Euro frei gegeben, die bis zum Jahr 2015 in das weltweite Werksnetz und in neue Technologien investiert werden sollen. 60 Prozent sollen dabei auf die 27 deutschen Standorte entfallen. Ziel sei derAusbau von Fabriken wie neue Automodelle, die Umstellung vieler Fahrzeugreihen auf das neue Fertigungssystem “Moduler Querbaukasten”, eine neue Lkw-Generation für MAN, der Bau eines Audi-Werkes in Mexiko und der Ausbau der Leipziger Porsche-Fabrik. Weiterhin seien ein neues Presswerk in Hannover, ein Windkanal in Wolfsburg sowie Lackierereien und Montagelinien geplant.

Knapp zehn Millionen Euro seien für die Gemeinschaftsunternehmen in China vorgesehen. Zur Zeit baut VW drei Werke in der Volksrepublik, um der erwarteten Nachfrage nachzukommen.

JR

Islamic Banking,

eine ethische Alternative?

 

Der Leiter der deutschen Niederlassung der türkischen Kuveyt Türk Bank, Ugurlu Soylu, ist von den Vorteilen des Islamic Banking überzeugt. Soylu ist Dipl.-Volkswirt und will demnächst dıe erste islamische Bank in Deutschland eröffnen.


Banking sollte keinen Selbstzweck verfolgen, Banking sollte Menschen helfen und ethische Werte wie Fairness und Nachhaltigkeit zusammen mit den Bankkunden verfolgen. Werte, hinter denen eigentlich jeder Mensch stehen sollte, egal welcher Religion, Ethnie oder Kultur er angehört. Das sagte Ugurlu Soylu in einem Interview mit der Deutschen Welle.

 

Nun etabliert er in Mannheim die erste islamische Bank. Einer solchen Bank sei es verboten mit Firmen zu arbeiten, die beispielsweise mit Alkohol oder Schweinefleisch handeln und er darf als Banker auch keine Zinsen nehmen. Wie das System funktioniert, ist ganz einfach. Wenn ein Kunde zu seiner Bank kommt und den Wunsch nach einer Finanzierung eines Autos beispielsweise äußert, werden die Bedingungen geprüft, wie bei jeder anderen Bank.

 

Allerdings geht die Kuveyt Turk Bank dann anders vor. Sie nämlich kauft das von dem Kunden gewünschte Auto auf, schlägt einen Gewinn auf den Kaufpreis und verkaufen es an den Kunden weiter. Der Kunde zahlt das Auto dann in Raten bei der Bank ab. Auf das Argument, dass der Aufschlag eines Gewinnes oder die Zinsen, wie bei konventionellen Banken, doch sicher keinen großen Unterschied machen, wird von Seiten der Bank darauf hingewiesen, dass man ja das gesamte Risiko trage.

 

Sicher ist, dass dieses System bei Moslems gut ankommt. Doch noch ist es nicht so weit. Die Bank ist in Deutschland noch nicht vollständig anerkannt, und so können Kundengelder bis jetzt nur islamkonform in der Türkei verwaltet werden. Ugurlu Soylu habe inzwischen einen Antrag auf eine Vollbanklizenz gestellt, heißt es in dem Bericht der DW und wolle ein bundesweites Filialnetz aufbauen. Auf gute Geschäfte nicht nur mit Muslimen, sondern mit jedem, der in Deutschland lebt, hoffe er.

Neben seinem Beruf als Banker schreibt Ugurlu Soylu auch noch an seiner Doktorarbeit. Dafür untersuche er, wie islamische Staaten erfolgreich arbeiten können - und außerdem will er der Frage auf den Grund gehen, wieso in der Finanzkrise keine einzige islamische Bank pleite gegangen ist. In dem Bericht der DW sagt Soylu, dass nach seiner Meinung das Transparenzgebot sowie das Spekulationsverbot der islamischen Banken die Hauptfaktoren für ihre Stabilität darstellen. Außerdem hält er den Mechanismus für äußerst gesund, dass jedem Zahlungsstrom ein reales Gut gegenüber stehe. Auf diese Weise könne der Kreditsektor zusammen mit dem Realsektor wachsen, und so würden auch keine Kreditblasen entstehen können.

 

Soylu wird von der Frankfurter Wirtschaftsförderung bei seinen Plänen unterstützt, die Genehmigung der Bankenaufsicht gelte als so gut wie sicher. Olaf Atja Lemmingson, Wirtschaftsförderung Frankfurt am Main, sagt in dem Bericht, dass das Islamic Banking als Nischenprodukt erfolgreich sein könne. Er rechnet mittel- bis langfristig mit einem Marktanteil von etwa fünf Prozent.

 

JR

Baumärkte: Globus Baumarkt ist das beliebteste Unternehmen

 

Ob Umzug, Renovierung oder Hausbau - der Heimwerker findet in den Baumärkten alles was er braucht. Tatsächlich sind rund drei Viertel der Kunden mit dem Sortiment der Baumärkte zufrieden. Dies ergab eine aktuelle Kundenbefragung des Deutschen Instituts für Service-Qualität.

 

 

Nicht einverstanden waren viele Käufer allerdings mit der Preisgestaltung der Baumärkte: 42 Prozent der befragten Kunden zeigten sich unzufrieden mit den Kosten für den Do-it-yourself-Bedarf. Als eine weitere Schwäche der Branche erwies sich der Service. "Für den Unmut der Verbraucher sorgten vor allem lange Wartezeiten. Aber auch mangelnde Beratung oder unfreundliche Mitarbeiter gehörten zu den am häufigsten genannten Ärgernissen", erläutert Bianca Möller, Geschäftsführerin des Instituts. Insgesamt gab fast ein Drittel der Kunden an, sich während des Einkaufs über etwas geärgert zu haben.

 

Positiv beurteilten die Befragten dagegen die Kulanz der Baumärkte. So waren Kunden, die schon einmal Waren zurückgebracht hatten, zu 85 Prozent mit der Reaktion der Unternehmen zufrieden. "Dieses Entgegenkommen ist für Verbraucher besonders erfreulich, weil oft erst zu Hause auffällt, dass doch nicht alles passt. Jeder zweite der befragten Baumarktkunden hat bereits Erfahrungen mit dem Umtausch oder mit der Reklamation von Produkten gemacht", sagt Serviceexpertin Möller. So ist es auch kein Wunder, dass Heimwerker keine langen Wege auf sich nehmen wollen. Die große Mehrheit der Kunden hat ihren Baumarkt ausgewählt, weil er in der Nähe liegt.

 

Globus Baumarkt erzielte das beste Gesamtergebnis der Branche und belegte in nahezu allen abgefragten Bereichen den ersten Rang. Besonders hohe Zufriedenheitswerte erreichte das Unternehmen in Bezug auf sein Produktangebot und die Kulanz beim Umtausch. Auf Platz zwei folgte Hornbach mit über 70 Prozent zufriedenen Kunden. Den dritten Rang sicherte sich Bauhaus mit überzeugendem Kundenservice und gut gestalteten Filialen.

 

Für die Befragung "Beliebtester Baumarkt 2012" wurden im Rahmen eines Online-Panels insgesamt 1.380 Personen zu dem Baumarkt befragt, den sie in den letzten zwölf Monaten besucht hatten. Im Mittelpunkt der Befragung standen die Kundenmeinungen zu Preisen und Produktangebot sowie zum Service, zur Beratung und zur Kulanz beim Umtausch. In die Auswertung kamen alle Unternehmen, zu denen sich jeweils mindestens 100 Personen geäußert hatten. Dies traf auf zehn Baumärkte zu.

 

Das Deutsche Institut für Service-Qualität prüft unabhängig anhand von mehrdimensionalen Analysen die Dienstleistungsqualität von Unternehmen und Branchen. Dem Verbraucher liefert das Institut bedeutende Anhaltspunkte für seine Kaufentscheidungen. 

 

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